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Wir heizen und kühlen mit Seewasser

Der Genfer See ist eine ungeheure Quelle erneuerbarer Energie.

Das Prinzip ist einfach: man richtet ein hydrothermales Netz ein, das Seewasser zur Kühlung von Gebäuden nutzt und damit bestimmte Stadtteile von Genf versorgt. Dabei wird das Seewasser aus einer Tiefe von über 40 Metern gepumpt und über ein Netz von Rohrleitungen in die Systeme der Gebäude eingespeist, die an die Pumpstationen entlang des Seeufers angeschlossen sind. Im Sommer werden diese Gebäude über einen Wärmetauscher und durch eine Anpassung der Regler in den Kontrollstationen gekühlt. Im Winter werden Neubauten mittels hocheffizienter Wärmepumpen beheizt.





Lösungen im Einklang mit der Natur

Diese thermische Systeme nutzen vorhandene Anlagen, damit alle Gebäude, die an diese Systeme angeschlossen sind, ihren Stromverbrauch in den meisten Fällen um 80% senken können. Damit kann ebenfalls auf Kühlgase (die man für Klimaanlagen verwendet) verzichtet werden, die zum Treibhauseffekt beitragen. Das verbrauchte Seewasser wird als Oberflächenwasser in den See zurückgeführt. Da seine Temperatur nahe an der seiner natürlichen Umgebung liegt, wird dadurch auch nicht das aquatische Gleichgewicht gestört.