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Eine Heiz- und Kühl-Lösung für den Energieversorgungsbedarf von morgen

Fernwärme hilft, die CO2-Emissionen im Kanton Genf zu verringern und die Zahl der Privatpersonen, Unternehmen oder Gemeinden, die sich für dieses Netz entscheiden, wächst stetig. 

 

Eine globale Antwort auf (den Bedarf an) Heizung, Warmwasser und Klimatisierung

Fernwärme - auch als Nahwärme bekannt - ist ein Sammelbegriff für ein städtisches Heizungs- und Warmwasserversorgungssystem par excellence. Fernwärme ersetzt die alten einzelnen Heizkessel, die man üblicherweise im Keller von Gebäuden findet, durch ein Wärmeversorgungssystem. Heute bietet dieses dank Absorptionsmaschinen auch Kühllösungen – etwa für Klimaanlagen. In Zukunft werden die Fernwärmekraftwerke darauf ausgerichtet sein, erneuerbare Energien zu nutzen. Durch den Einsatz von skalierbaren Technologien ist die Fernwärme nicht abhängig von einem bestimmten Energietyp, sondern kann von einem Energiemix aus Erdgas, Verbrennung von Haushaltsabfällen, Solarenergie, Geothermie oder auch Biomasse (Holz, Pflanzenöle, Biogas) erzeugt werden.

Eine gute Lösung für Gemeinden und die Umwelt zugleich

In einer Zeit, in der die Gesellschaft mit dem Klimawandel konfrontiert wird, der durch menschliches Verhalten verursacht wurde, bietet Fernwärme eine Möglichkeit, jeden Wunsch nach Behaglichkeit zu rationalisieren. Indem sich die Anzahl von einzelnen Heizungen und Kaminen reduzieren lässt, beseitigt Fernwärme alle Quellen von Schadstoffen und CO2Emissionen, zumal keine Ölkraftstoffe verwendet werden müssen. Fernwärmeanlagen unterliegen zudem der Luftreinhalte-Verordnung zur Lufthygiene und sorgen für weniger Verkehr auf den Straßen, da somit kein Kraftstoff für die individuelle Versorgung transportiert werden muss.

Funktionsprinzip: sicher, komfortabel, energiesparend und umweltfreundlicht


Schematische Darstellung des Fernwärmeprinzips.

Wärme, die durch eine zentrale Anlage erzeugt wird, zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf innerhalb eines unter Druck stehenden, isolierten Netzes. Sie fliesst in Form von heißem Wasser, das auf 95° C bis 133° C erhitzt ist, druch die Rohre und wird mit einer Temperatur von 73° C an ihrem Bestimmungsort eingespeist. Um die Hitze des Fernwärmenetzes in die internen Heizsysteme zu übertragen, gibt es in jedem Gebäude oder jedem Gebäudekomplex eine Übergabestation. Diese ist mit folgendem ausgestattet:


Wärmetauscher übertragen die Wärme vom Versorgernetz zu den einzelnen Heizsystemen innerhalb des Gebäudes in Form von Heiz-und Brauchwasser. Da sie hydraulisch vom Netz getrennt sind, können sie mit niedrigeren Temperaturen und mit einem niedrigeren Druck betrieben werden. Fernwärme ist äußerst zuverlässig und wird permanent mittels Fernüberwachung reguliert. Damit erfordert sie so gut wie keine Wartung durch die Nutzer.


Das Diagramm zeigt eine Fernwärme-Lösung, die Wasser mit einer sehr hohen Temperatur nutzt, um ein Gebäude mit Warmwasser und Zentralheizung zu versorgen. Das Gebäude ist an einen Wärmetauscher und ein Doppelrohrsystem für heißes und kaltes Wasser angeschlossen.
Um eine Energie-Lösung möglichst einfach zu machen, erfordert diese: