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Energie, die natürlich fließt

Hydraulische Energie wurde bereits vor über 2000 Jahren das erste Mal genutzt. Damit hat sie schon immer eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft gespielt. Und die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts hätte es wohl ohne sie nie gegegeben. Das erste Wasserkraftwerk eröffnete im Jahr 1870 und Genfer Ingenieure wie Théodore Turretini gehörten zu den Pionieren dieser neuen Art der Technologie.

Ein Wasserkraftwerk funktioniert dank der Kraft des Wassers. Die Menge der erzeugten Energie ist abhängig von der Höhe, aus der das Wasser fällt und von der verfügbaren Strömungsgeschwindigkeit. Das Wasser, das sich hinter einem Staudamm aufbaut, setzt jede Menge Energie frei, weil es von sehr hoch in die Tiefe fällt. Während das Wasser, das eine Turbine an einem Fluss aktiviert, die Intensität und Geschwindigkeit der Strömung zur Stromerzeugung nutzt.



Hydraulische Energie von Genf

Es gibt drei Arten von Wasserkraftwerken. Diejenigen, die an Flüssen liegen, nutzen die natürliche Strömung des Flusses, während andere mit dem Wasser arbeiten, das sich ansammelt (wie etwa bei Staudämmen). Dann gibt es noch Turbinen-Pumpstationen, die das Wasser wieder dorthin pumpen, wo es herkommt, wenn zu viel Energie im Netz ist. Und sie holen das Wasser wieder über die Turbine zurück, wenn der Energiebedarf steigt.

Wasserkraft spielt eine enorm wichtige Rolle in der Genfer Energielandschaft. In der Tat wurde ein großer Teil des Stroms, der während des 20. Jahrhunderts verbraucht wurde, durch hydraulische Stationen erzeugt. Der Bau des Staudamms Verbois und der Mehrheitsanteil, den SIG an den großen Alpen- und Walliser-Staudämmen hat, zeugen von einer reichen Geschichte.

Das Kraftwerk von Verbois

Dieses Laufwasserkraftwerk, das 1944 erbaut wurde, ist die größte hydraulische Konstruktion im Kanton Genf. Als es das erste Mal seinen Betrieb aufnahm, lieferte die Staustufe genug Strom für alle Genfer Bürger. Heute erzeugt es etwa 20% des Energiebedarfs unseres Kantons.
Eine Fischtreppe ermöglicht heute, dass Fische den 20-Meter-Wasserfall hochschwimmen können, den ganzen Weg bis zum Genfer See.

Schon gewusst?


Hydraulische Energie heute

SJetzt in diesem Moment nutzt SIG drei Wasserkraftwerke auf der Rhône (Verbois, Chancy-Pougny und Seujet ) und eines auf der Arve (Vessy).


Im Jahr 2011 hat SIG eine 15%-ige Beteiligung an der Energie Dienst Holding AG (EDH) gekauft. EDH besitzt mehr als 20 Staudämme. Unsere enge Beziehung zu dem Unternehmen bedeutet, dass wir nun insgesamt von einer Energiemenge profitieren, die etwa 15% des Strombedarfs gleichkommt, der von den Genfern verbraucht wird.

Strom durch Wasserkraft in Zahlen